| Seit 1904 |
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| Bestattungen Schuster Berlin | ||
| 10715 Berlin Wilmersdorf, Berliner Str. 22 | ||
| Telefon 030 / 82 00 92 - 0 |
In Berlin gibt es 228 Friedhöfe, von denen 190 Friedhöfe geöffnet sind. Das Land Berlin verwaltet 90 Friedhöfe, davon 2 im Berliner Umland. Die übrigen Friedhöfe werden von den rechtlich selbstständigen Kirchengemeinden der verschiedenen Konfessionen betrieben. Die evangelische Kirche verwaltet in Berlin 118 Friedhöfe und 2 im Berliner Umland. Weiterhin gibt es 9 katholische Friedhöfe, 5 jüdische Friedhöfe, einen russisch-orthodoxen Friedhof und eine muslimischen Begräbnisstätte.
Friedhöfe in Brandenburg, werden von den jeweiligen Landkreisen, Städten, Gemeinden, bzw. Kirchen verwaltet. Diese findet man über die Internetportale der Kreise und Städte.
Informationen zu Friedhöfen und deren Feierhallen. Beschreibungen, Adressen und Lage der Friedhöfe. Adressen und Telefonnummern der Friedhofsverwaltungen.
Auf den landeseigenen Friedhöfen in Berlin gibt es keine Einschränkungen nach Konfession, Staatsangehörigkeit, Wohnort o.ä., in Brandenburg, speziell bei kleineren Friedhöfen ist es durchaus üblich, dass nur Bestattungen zugelassen werden, wenn ein Bezug zur Stadt oder Gemeinde besteht.
Im Gegensatz zu den kleineren Dorf- oder Gemeindefriedhöfen muss bei den größeren evangelische Friedhöfen in Berlin ein Verstorbener nicht mehr unbedingt der Kirche oder Gemeinde angehört haben, um dort bestattet zu werden. Allerdings gibt es oft Vorschriften, dass eine Trauerfeier nur von einem Pfarrer abgehalten werden darf.
Auch auf den katholischen Friedhöfen in Berlin können in der Regel auch Personen bestattet werden, die nicht der katholischen Kirche angehören. Bei der Nutzung der Kapelle für eine Trauerfeier wird verlangt, dass ein Pfarrer die Trauerfeier abhält. Es gibt neben den Erdbestattungsstellen auch Stellen für Urnenbeisetzungen.
Die islamischen Bestattungsregel und das deutsche Bestattungsrecht stehen sich oft ausschließend gegenüber. Ein Verstorbenen soll nach rituellen Waschungen und Gebeten umgehend beerdigt werden. Dazu wird sein Leichnam, in Tüchern gewickelt, seitlich in die Erde gelegt. Der Kopf blickt gen Mekka. Es ist „jungfräulicher“ Boden vorzusehen, das heißt, es darf in der entsprechenden Grabstätte vorher keine andere Bestattung stattgefunden haben. Und es ist ein ewiges Ruherecht vorzusehen. Deshalb war es für viele Muslime lange Zeit üblich, die Verstorbenen in ihre frühere Heimat zu überführen. In den letzten Jahren wurden auf deutschen Friedhöfen jedoch zunehmend islamische Grabfelder angelegt, um eine Bestattung auch in dem Land zu ermöglichen, das für die zweite und dritte Generation zur neuen Heimat geworden ist.
Auf dem Friedhof Ruhleben liegt Berlins erstes buddhistisches Gräberfeld. Auf der Fläche sind rund 100 Erd- und 600 Urnenbestattungsstellen vorgesehen. In der Mitte des Feldes steht eine Buddha-Statue.
Die Gemeinde gehört zur Jurisdiktion der Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats. Der Friedhof in der Wittestraße in Reinickendorf wurde 1893 gegründet und mit 4.000 Tonnen russischer Erde aufgeschüttet. Er wird von der Gemeinde verwaltet.
Die Friedhöfe werden als Bet ha-chajjim (Ort des Lebens) oder Bet ha-olam (Ort der Ewigkeit) bezeichnet. Feuerbestattung ist nicht sehr verbreitet. Im gesetzestreuen Judentum ist sie untersagt, während sie in liberalen Kreisen vorkommt. Auf dem 1880 eingeweihten Friedhof der Berliner Jüdischen Gemeinde in Weißensee wurden Urnen zunächst in normalen Särgen beerdigt. Darüber hinaus gibt es seit Mitte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhundert einige kleine spezielle Urnenfelder. Jüdische Gräber dürfen niemals eingeebnet werden, um für eine erneute Belegung Platz zu schaffen; sie haben Bestand für alle Zeiten. Die Friedhöfe sind im Besitz der jüdischen Gemeinde.
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